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Lied des Mondes Lyrics

4. Lied des Mondes

Ich leuchte sichtbar
Doch ich brenne nicht
Ich geb nur ab
Vom Schein der auf mich fällt
Ihr seht in mir das Sonnenlicht
Ich bin ihr Spiegel
Der die Nacht erhellt
Die Sonnenuhr hat einen schnellen Gang
Der Stunden braucht
Damit der Kreis sich schließt
Ich zeige euch vier Wochen an
die Spanne die seit jeher Monat hieß

Ich bin die Uhr der Welt
Bin wie ein Ring
Der Monate zum Jahr zusammenhält
Ich dreh mich nicht
Und stehe doch nicht still
Ich sehe nicht
Was ich nicht sehen will
Ich bin zum Greifen nah
Und doch so weit
Ich bin unendlich alt
Seit jeher da
Ich mach die Zeit
Ich mach die Zeit
Ich sehe mild aus und geheimnisvoll
Und habe Kräfte
Die gewaltig sind
Ebbe und Flut sind mein Arbeitssoll
Und gern sieht nachts mich ein jedes Kind
Ich leuchte stetig
Auch wenn man mich nicht sieht
Weil mal mit Wolken der Himmel sich bezieht
Bei Vollmond scheine ich mit ganzer Kraft
Bei Neumond bin ich etwas abgeschlafft
Ich bin die Uhr der Welt
Bin wie ein Ring
Der Monate zum Jahr zusammenhält
Ich dreh mich nicht
Und stehe doch nicht still
Ich sehe nicht
Was ich nicht sehen will
Ich bin zum Greifen nah
Und doch so weit
Ich bin unendlich alt
Seit jeher da
Ich mach die Zeit
Ich mach die Zeit
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