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Jenseits von hier Lyrics

Jenseits von hier und fern aller Zeit
in uralten Reden besungen
dort steht eine Burg,
von Träumen umweht,
die edelster Sehnsucht entsprungen.
Die Mauern, die ruhen,
sind älter als Stein,
geschmückt von gar ziervollen Sünden.

Was einmal umschließt
sein eherner Ring
kann niemals wieder entrinnen.

Auf dieser Burg ein Wächter vergeht,
die nimmer das Auge ermüden.
Wer schützt dieser Welt verlorene Pracht,
der ewig dort ruht wohlbehütet.
Wer ihn erblickt, den huldreichen Schatz,
das gleißenste Licht des Planeten,
der gelähmt von der Macht, betört von dem Glanz,
geläutert im Herzen zu beten.

Sein stummes Gebet reift bald zum Gesang
und golden erscheint dann sein Licht.

Wie prächtig der Schatz,
sein Wesen wohl war,
von Mauern aus Eisen umgeben.
Begeh nun den Pfad, der hin zu ihr führt,
sie wirft nur verborgene Schatten.

Wir suchen ihr Tor mit flehendem Blick
bis das uns die Augen ermatten.

Der rauschende Quell, die Blume, der Baum,
im Meere die Fische tief unten,
der Vogel im Wind, das duftende Gras,
sie haben das Tor längst gefunden.
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Orplid (2000)
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